Sweet Dreams

Sonntag, 10. Juni 2007

Kopfkino

... seine Fingerspitzen zeichneten sanft die Konturen ihrer Formen nach. Heiß schlossen sich seine Lippen um eine ihrer Knospen, sandten wohlige Schauer durch ihren ganzen Körper. Ein Seufzen entrang sich ihrem Mund, als sein Mund eine brennende Spur über ihren Bauch hinunter zu ihrem Schoß zog und als seine Zunge ohne Umschweife ihre Weiblichkeit erforschte, konnte sie ein Zittern der Lust nicht mehr unterdrücken ...


Ich bin definitiv underfucked ...
Sweet Dreams

Mittwoch, 31. Mai 2006

La Passionata

Ein verlangender Blick aus Deinen Augen übergießt mich bereits mit heißkalten Schauern. Selbst eine kurze Berührung von Dir trifft mich wie ein Stromschlag.

In inniger Umarmung getauschte zärtliche Küsse, die sich leidenschaftlich steigern, erwecken die Hitze in mir. Deine Lippen wandern über meinen Hals und meinen Nacken, schüren das Feuer weiter.

Brennende Spuren zieht Dein Mund bis hin zu meinen Brüsten, entlockt Deine Zunge mir ein Seufzen. Fast spielerisch gelangen Deine Lippen weiter hinab, erreichen ihr Ziel, lassen mich erschaudern.

Du treibst Dein wohliges Spiel mit mir, bringst mich immer weiter hinauf, lässt mich erzittern, bis die Spannung ins Unermessliche steigt und sich mir ein Schrei entringt.
Sweet Dreams

Dienstag, 23. Mai 2006

Sehnsucht

Sehnsucht nach Wärme, Nähe und Zärtlichkeit, die ich schon so lange vermisse, da sie in den letzten Jahren der Beziehung nur noch in kleinen Fragmenten vorhanden war.

Sehnsucht nach Armen, die mich halten, mir die Geborgenheit geben, die mir so sehr fehlt. Mir Sicherheit geben und mir erlauben, schwach sein zu dürfen.

Sehnsucht nach Händen, die die meinen halten. Finger, die Zärtlichkeit geben, die mich streicheln, sanft von mir Besitz ergreifen, mich erschaudern lassen. Hände, die mich festhalten, mir meinen Willen nehmen und doch so viel geben.

Sehnsucht nach einem Mund, der mich küsst, mich die Welt um mich herum vergessen lässt. Lippen, die meinen Körper erkunden, eine Zunge, die mir ein Seufzen entlockt, mich an Grenzen treibt, die lange nicht überschritten wurden.

Sehnsucht nach einem Körper, der sich mit meinem vereint, in inniger Umarmung verschlungen eins wird mit mir. Der mich bedeckt, in mir ein Feuer entfacht, die Extase weckt, mich gleich einem Vogel in schwindelerregende Höhen versetzt.

Sehnsucht nach einem Gefühl, stärker als alles andere.

Sehnsucht … nach Dir.
Sweet Dreams

Samstag, 8. April 2006

Begierde

Den ganzen Samstag über habe ich mich darauf gefreut: beim Einkaufen überkam mich plötzlich die Lust und auch während des Putzens drehen sich meine Gedanken nahezu nur darum. Das Bügeln zieht sich schier endlos dahin und ich kann es kaum erwarten, das letzte Kleidungsstück zusammenzulegen, so groß ist mein Verlangen.

Endlich fertig, reiße ich mir buchstäblich die Kleider vom Leib und schlüpfe unter meine warme Decke. Ich strecke meine Hand nach dem kühlen Plastik aus, wohl wissend, daß es nach einigen Minuten in meinen warmen Händen Körpertemperatur angenommen haben wird.

Meine bebenden Finger finden den richtigen Knopf ohne hinzusehen. Doch meine Vorfreude wird bitter enttäuscht: obwohl ich mehrfach den Schalter betätige, passiert nichts. Frustriert betrachte ich das Gerät genauer, gestern hat es doch noch funktioniert. Sollen tatsächlich bereits die Batterien leer sein? So oft habe ich es doch in den letzten Tagen gar nicht benutzt.

Ärgerlich verlasse ich mein warmes Nest, in der Küche müsste es noch Ersatz geben. Hektisch durchwühle ich alle Schubladen – Fehlanzeige, keine Batterien. Fieberhaft zermartere ich mir das Hirn, in welchem Gerät befinden sich die gleichen Batterien? Schließlich werde ich fündig, lege mich wieder unter meine Decke und setze die Batterien ein.

Endlich! Es funktioniert! Ich lehne mich entspannt zurück und genieße. Genieße Johnny Depp in „Fluch der Karibik“ in einem DVD-Player, der ohne funktionierende Fernbedienung keinen Mucks von sich gibt.

Übrigens, für meine Laya, der ich die Batterien geraubt habe, sollte ich doch besser Nachschub besorgen. Wer weiß, wann mich hier das Verlangen packt …

Okay, diesen Text hatte ich schon mal in meinem alten Blog, aber es passte heute mit geringfügigen Modifikationen so gut - mal ganz davon abgesehen, daß ich dann doch mitten im Film eingeschlafen und gerade erst wach geworden bin ;o)
Sweet Dreams

Sonntag, 26. Februar 2006

An Tagen wie heute ...

... wenn die Sehnsucht nach Berührung und Zärtlichkeit übermächtig zu werden scheint, träume ich mich zu Dir. In meinen Gedanken bist Du bei mir, kann ich Deine Wärme spüren, Deine Nähe berauscht mich, weckt meine Lust auf mehr.

Die Berührung Deiner Hände auf meiner Haut setzt mich in Flammen, das Denken schaltet sich aus, der Kopf verliert die Kontrolle, der Körper regiert. Alles um uns herum ist ohne Bedeutung, die Konzentration gilt alleine uns, die Konturen der Umgebung verwischen, nur wir sind klar und deutlich.

Gefangen in der Übermacht der Empfindungen lassen wir uns fallen, erschaffen unsere eigene Welt, in der die Zeit still zu stehen scheint, jedoch zu schnell vergeht.

Aus Wärme wird Hitze, ein Feuer, das uns in Brand setzt, uns verbrennt ohne Schmerz. Süchtig nach diesem Feuer fachen wir die Flammen immer weiter an, ein Spiel, so alt wie die Welt.

Wir treiben uns weiter, erkunden Grenzen, um sie zu überschreiten, die Lust steigt in konzentrischen Kreisen immer höher hinauf, höher als alles bisher Erfahrene, zieht uns in ihren Sog in das ruhende Auge des Sturms dem Höhepunkt entgegen.

Jedoch - nur ein Traum ...
Sweet Dreams

Dienstag, 7. Februar 2006

мастурбация

Du bist wieder da, ich habe lange auf Dich gewartet. Erneut kann ich in der Dunkelheit Dein Gesicht nicht erkennen, bist Du wieder nur ein Schatten in der Nacht. Lautlos beugst Du Dich über mich, bedeckst mein Gesicht, meinen Mund mit Küssen voller Zärtlichkeit.

Ein leises Knistern, Rascheln durchdringt mein Bewusstsein. Ein Seidenschal legt sich langsam über meine Augen, wird von Dir vorsichtig mit einem Knoten fixiert. Nun liegt alles um mich herum in völliger Dunkelheit, meines Sehvermögens gänzlich beraubt, sind meine restlichen Sinne hellwach, ich höre Dein leises Atmen an meinem Ohr, spüre die Wärme, die davon ausgeht an meinem Hals, scheinen meine Nerven bis aufs äußerste gespannt.

Deine Hände gleiten sanft über meine Schultern, an meinen Armen entlang, ergreifen meine Hände, unsere Finger spielen miteinander. Plötzlich wird Dein Griff fester, legen sich Deine Hände um meine Handgelenke, halten die Arme hoch über meinem Kopf fest. Ich spüre einen Anflug von Angst, wehre mich gegen Dich. Doch je stärker meine Gegenwehr ist, umso eiserner ist Dein Griff. Scheinbar aus dem Nichts zauberst Du weitere Schals hervor, fesselst meine Hände damit an das Bett.

Das Gefühl der Ohnmacht in mir wird fast übermächtigt, doch mit einem sanften Kuss beruhigst Du meine Sinne, verwischst meine Angst. Dein Mund gleitet von meinem Gesicht abwärts über meinen Hals, zunächst vorsichtig, dann immer fester vergraben sich Deine Zähne in der zarten Haut. Doch der anfängliche Schmerz schlägt schnell um in Lust, wild und ungezügelt.

Ohne eine Vorwarnung dringst Du plötzlich in mich, nimmst mich in Besitz, machst mich zum Spielzeug Deines Begehrens. Deine Bewegungen sind kraftvoll und unbarmherzig, doch Du weißt, daß mein Verlangen mit jeder Sekunde stärker, meine Gier nach Erlösung größer wird.

Die Luft ist erfüllt von meinem schnellen Atem, meinen Seufzern und spitzen Schreien. Du treibst mich mit Deiner gnadenlosen Kraft immer weiter, weiter als jemals zuvor, stärker als in all meinen Erinnerungen, bis zur Explosion meiner Sinne. Wie im tiefen Ozean scheinen Wellen über mir zusammenzuschlagen, mich in die Tiefe zu ziehen und zu verschlingen.

Und während ich langsam wieder zu Bewusstsein komme, muss ich feststellen, daß Du mich verlassen hast, ohne ein Wort. Ich bin allein mit meinem sich langsam beruhigendem Atem, eine Träne stielt sich aus meinem Augenwinkel, tiefe Traurigkeit umfängt mich.
Sweet Dreams

Samstag, 14. Januar 2006

мастурбация

Du kommst im Dunkeln zu mir, so als wärest Du ein Geschöpf der Nacht und scheust das Licht. Dein Gesicht ist nur ein undeutlicher Schemen vor meinem, nicht klar zu fassen, fast konturenlos.

Geräuschlos betrittst Du mein Schlafzimmer, wohlwissend, daß Du mich dort finden wirst, wo Du mich haben willst: in tiefem Schlaf, von Decken umhüllt. Obwohl Du so leise warst, kannst Du hören, daß ich Deine Anwesenheit spüren kann. Du hörst es an meinem sich beschleunigenden Atem und meinen leisen Seufzern, denn ich weiß genau, was Du jetzt willst.

Lautlos streifst Du die Bettdecke zur Seite, legst Dich hinter mich und umarmst mich sanft. Deine Lippen berühren die empfindliche Haut meines Nackens ganz sachte, Dein warmer Atem kitzelt die kleinen Härchen, mein Lust erwacht. Deine Hände gleiten über meinen Körper, streicheln zart meine Haut.

Du beugst Dich über mich und ich drehe mich auf den Rücken, um einen Blick von Dir erhaschen zu können. Doch in der Dunkelheit bist Du nur ein weiterer Schatten.

Deine Lippen folgen den Händen auf ihrem Weg über meinen Körper, ziehen brennende Spuren von meinem Hals bis zu meinen Brüsten, verweilen dort, Deine Zunge umschmeichelt meine Brustwarzen, mit Deinen Zähnen nimmst Du Besitz von ihnen.

Auch ich will Dich berühren, jeden Zentimeter Deiner Haut erkunden, ertasten und erschmecken. Doch Du entziehst Dich mir, hälst meine Arme weit über meinem Kopf gefangen, Deine Lust beziehst Du heute Nacht nur aus meiner Lust.

Du weißt, daß ich mehr möchte, doch Du quälst mich, indem Du lange bei meinen Brüsten verweilst, meine Leidenschaft immer weiter antreibst. Ganz langsam nur lösen sich Deine Lippen von meinen Brüsten, wandern über meinen Bauch immer weiter hinunter. Wie von selbst spreizen sich meine Schenkel auseinander, um Dir den süßen Weg zu erleichtern.

Und dann bist Du an Deinem Ziel angekommen, senkst Deinen Kopf zwischen meine Schenkel. Deine Zunge streichelt leicht über die Lippen, teilt sie, kostet mich, treibt meine Lust noch weiter in die Höhe. Sie findet den Punkt, umspielt ihn mal sanft, dann wieder stärker, Deine Zähne knabbern vorsichtig.

Die Dunkelheit ist erfüllt vom Laut meines immer schnelleren Atems, meinen wohligen Seufzern, dem Stöhnen, welches Du mir entlockst. Meine Finger, die Dich nicht berühren dürfen, krallen sich in die Laken, ein Zittern durchfährt meinen Körper, während Du mich immer weiter treibst.

Ich lasse mich fallen, spüre, daß sich die Lust bald dem Höhepunkt nähert. Deine Zunge fährt fort mit ihrem süßen Tanz, bis die Leidenschaft über mir zusammenschlägt, sich mir ein Schrei entringt, ich nur noch zittern kann.

Wie zur Beruhigung findet Dein Mund den Weg über meinem bebenden Körper wieder hinauf bis zu meinem Gesicht, küsst sanft die Tränen von meinen Wangen weg. Und dann verschwindest Du, so lautlos wie Du zu mir gekommen bist, in der Dunkelheit.

Und während sich mit mein Pulsschlag wieder normalisiert, wird mir klar, daß Du nur ein Traum, eine Phantasiegestalt bist.

Die Empfindungen jedoch waren echt.
Sweet Dreams

Mein täglicher K(r)ampf

Es gibt im Leben nur eine Sünde, und die ist: den Mut zu verlieren. (Johannes Mario Simmel)



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