Seelenleben

Donnerstag, 1. November 2012

... und noch ein Lebenszeichen

Am Montag habe ich fünf Wochen stationäre Behandlung hinter mir ... Ich denke, im Laufe der nächsten Woche werde ich auch entlassen.

Was nehme ich für mich mit?
Mich selbst als wertvoll sehen zu müssen - ich weiß, daß dies eines meiner größten Probleme ist, aus dem alle anderen resultieren.

Werde mir demnächst feste Freiräume auch gegenüber Motte erkämpfen. Zeiten, ich denen ich nur ich und nicht Mutter bin. Zeiten zum entspannen, loslassen, mich umsorgen.

Bin gespannt, ob die Umsetzung tatsächlich auch so klappt ...

Denke darüber nach, die Vergangenheit evtl. doch noch in einer Psychotherapie aufzuarbeiten, wenn ich merke, es haut so nicht hin. Aber erst versuche ich es mal so.
Seelenleben

Samstag, 13. Oktober 2012

Kurzes Lebenszeichen

Zwei Wochen "Anstalt" habe ich nun bereits hinter mir, mindestens die gleiche Zeit noch einmal vor mir. Heute mal kurzer Heimat-Urlaub ...

Bringt es mir was?
Ruhe auf jeden Fall, die Gespräche mit den anderen, die ja genau die gleichen Probleme haben wie ich, tun gut.
Therapien fangen gerade erst so richtig an.

Abwarten ... ich glaube nicht, daß vier, fünf Wochen alles ungeschehen machen können, aber ich möchte meine Sichtweise für die Zukunft ändern, um so auch mit der Vergangenheit besser klar kommen zu können.

Heute abend wieder zurück ...
Seelenleben

Mittwoch, 19. September 2012

Kraftlos

Irgendwie kann ich gar nicht mehr zählen, wie oft ich in den letzten Jahren in ein tiefes Loch gefallen bin. Bisher habe ich mich nur kurz in diesem Loch aufgehalten, meine Wunden geleckt und bin dann von alleine wieder heraus gekrabbelt.

Diesmal will mir dies einfach nicht gelingen - ich liege tief unten und mir fehlt ganz einfach die Kraft, wieder alleine aufzustehen. Nun endlich nehme ich die überall ausgestreckten helfenden Hände an und lasse mich herausziehen.

Nun seit vier Wochen zuhause, noch eine weitere Woche und dann werde ich mich für mindestens drei Wochen in stationäre Behandlung begeben. In mir tobt ein Gefühlsmix aus Angst und Erleichterung ... Angst vor dem Unbekannten, was mich in der Klinik erwartet und Erleichterung, daß ich nun endlich den längst überfälligen Schritt angehe, um mir Hilfe zu holen.

Es kann nur aufwärts gehen ... solange bleibe ich noch ein wenig liegen ...
Seelenleben

Donnerstag, 30. August 2012

Ganz unten ...

Von einem Tag auf den anderen ... niedergeknüppelt und kaum in der Lage aufzustehen.

Gestern dann die offizielle Diagnose: Depression.
Jetzt auf der Suche nach einem geeigneten Arzt - schwierig, da überall lange Wartezeiten.

Der Mann, von dem ich vor einigen Wochen noch glaubte, es könnte es werden, hat mir gestern den Abschied verkündet.

Schlechtes Timing ... so etwas wie gestern habe ich bei mir noch nie erlebt.
Seelenleben

Mittwoch, 15. Juni 2011

Bleib so wie du bist ...

... schrieb mir letztens jemand.

Wie bin ich denn überhaupt?
Bin ich tatsächlich die, die ich tatsächlich bin?

Unser Leben lang stehen wir unter Einfluß unserer Umwelt, die uns prägt. Eltern, Geschwister, Freunde drücken uns einen kleinen Stempel auf, Beziehungen, Kollegen tun dasselbe.

So, wie ich mich äußerlich gebe (hart und zynisch), haben mich "meine Männer" gemacht: Mottes Vater hat immer wieder auf meine Seele eingeschlagen, bis ich sie mit der Trennung von ihm völlig eingekapselt habe. Die beiden Männer danach konnten den Durchgang zur Seele zum Teil öffnen (ich schenkte ihnen Vertrauen), doch zum Schluss hinterließen auch sie nur Narben darin.
Selbst der HMZ hat mit seinen Seitensprügen letztes Jahr schon tiefe Wunden geschlagen, die nicht mehr verheilen.

Im Inneren jedoch bin ich ängstlich, verletzlich und unselbstständig.

Passt demnach das Äußere, von der Umwelt geprägte, nicht zu unserem Inneren (dem ganz tiefen Inneren, welches wir von Geburt an in uns tragen), bekommen wir Probleme, sind unglücklich.

So zumindest meine These ...
Seelenleben

Freitag, 8. August 2008

Non, je ne regrette rien

Bereue nie, was du getan hast, wenn du im Augenblick des Geschehens glücklich warst.

Verfasser unbekannt
Seelenleben

Mittwoch, 30. Juli 2008

Far away

Es gibt Menschen, die mich, obwohl viele Kilometer entfernt, dank Internet nun schon seit vielen Jahren begleiten.
Personen, die meine dunkelsten Stunden kennen, mir durch ihre (virtuelle) Anwesenheit Mut und Kraft gegeben, mir so manches Lachen gebracht haben.

Manchmal verliert man an solche Personen sein Herz, tut sich schwer zu begreifen, daß es wegen der Entfernung keinen Sinn hat, Hoffnung zu hegen.

Obwohl man begriffen hat, schlägt das Herz jedoch noch nach über drei Jahren immer wieder schneller, wenn man am Telefon die andere Stimme hört.

Manche Gefühle hören nie auf - brauchen sie auch gar nicht, weil man gelernt hat, mit ihnen so umzugehen, daß es nicht schmerzt.
Seelenleben

Dienstag, 1. Juli 2008

Wann ...

... werden wir eigentlich lernen, daß das Gras auf der anderen Seite nur aus der Entfernung grüner aussieht?
Seelenleben

Freitag, 16. Mai 2008

Eremit

Ganz so extrem ziehe ich mich im Moment nicht zurück, aber ein wenig stimmt es schon: in der letzten Zeit bin ich mir selbst genug - ich selbst kann mich wenigstens nicht enttäuschen.

Ich habe es geschafft, innerhalb von einer Woche drei Freunde zu verlieren, eine wirklich einmalige Leistung.

Neben dem zuletzt beklagten Verlust habe ich vor zwei Wochen mit meinen beiden besten Freundinnen gebrochen: wir waren mit einigen Leuten zusammen weg, um mich vor einem heftig baggernden Kollegen zu retten, habe ich einen Typen angesprochen und bin mit ihm länger ins Gespräch gekommen. Wir flirteten ein wenig herum und eigentlich war er echt nett. Meine (mehr als angeheiterten) Freundinnen jedoch waren der Meinung, er sei nicht gut genug für mich, er würde nur wieder eine weitere Narbe in meinem Herzen hinterlassen und haben ihn richtiggehend vergrault.

Derartige Eingriffe in mein Privatleben sind mir zuwider - als ich sie deshalb ansprach und sagte, daß ich es nicht möchte, daß sie sich so in meine Angelegenheiten einmischen, gab es kein Einsehen von ihnen, ganz im Gegenteil gefielen sie sich in ihrer Selbstgefälligkeit. Ich solle gefälligst endlich mein Leben ändern, daß ich ständig mit irgendwelchen Typen rummachen würde, wäre falsch.

Ich mache ständig mit irgendwelchen Typen rum??? In den knapp drei Jahren, seitdem ich von Mottes Vater getrennt bin, hatte ich intime Beziehung zu dreieinhalb Männern ... ich halte das nicht gerade für übermäßig viel.

Am nächsten Tag, als beide wieder nüchtern waren, versuchte ich noch einmal ein Gespräch - ein Einsehen von ihnen, einen Fehler gemacht zu haben, habe ich jedoch nicht gesehen. Ich hätte akzeptiert, von ihnen beiseite genommen zu werden, so daß sie mir ihre Bedenken hätten mitteilen können. Aber sich aktiv einmischen?

Aus diesem Grunde habe ich mich jetzt so zurück gezogen. Und bin mir im Moment selbst einfach genug ...
Seelenleben

Freitag, 9. Mai 2008

Kurzes Lebenszeichen

Ihr habt kein Glück, es gibt mich noch. Auch wenn es in den letzten Tagen ungewohnt still von meiner Seite war.

Die letzten Wochen waren emotional gewaltig anstrengend und diese Woche hat dem ganzen die Krone aufgesetzt. Ich werde mich noch ein paar Tage durch meine Gedanken durchbeißen müssen, aber sicherlich werde ich sie schon bald in Worte fassen können - erst wenn ich das kann, dann habe ich sie schon so gut wie verarbeitet und durch das Aufschreiben hier im Blog bekommen sie den letzten Feinschliff.

Nur über eines bin ich mir sicher: sollten bei mir einige Herzfasern daneben hängen, ist das sicherlich meine eigene Schuld. Und so schlimm, wie ich dachte, ist es im Nachhinein überraschenderweise eigentlich gar nicht.

Schlimmer ist das Gefühl. von einem Freund enttäuscht worden zu sein. Der sich an mir emotional und körperlich abreagiert hat und sich abwendet, wenn sein Leben wieder geordnete Bahnen annimmt. Und der seine Ohren einklappt, wenn ich einmal Hilfesignale gebe.

Und keine Angst, ich werde hier sicherlich nicht ausflippen, schmutzige Wäsche waschen oder Namen nennen. Deine täglichen Besuche hier im Blog kannst du demnach einstellen. Wenn du dich aus meinem Leben stehlen willst, dann tu es auch richtig!

Oder besser gesagt: das ist ein glatter Rauswurf!
Seelenleben

Mein täglicher K(r)ampf

Es gibt im Leben nur eine Sünde, und die ist: den Mut zu verlieren. (Johannes Mario Simmel)



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