Seelenleben

Freitag, 8. August 2008

Non, je ne regrette rien

Bereue nie, was du getan hast, wenn du im Augenblick des Geschehens glücklich warst.

Verfasser unbekannt
Seelenleben

Mittwoch, 30. Juli 2008

Far away

Es gibt Menschen, die mich, obwohl viele Kilometer entfernt, dank Internet nun schon seit vielen Jahren begleiten.
Personen, die meine dunkelsten Stunden kennen, mir durch ihre (virtuelle) Anwesenheit Mut und Kraft gegeben, mir so manches Lachen gebracht haben.

Manchmal verliert man an solche Personen sein Herz, tut sich schwer zu begreifen, daß es wegen der Entfernung keinen Sinn hat, Hoffnung zu hegen.

Obwohl man begriffen hat, schlägt das Herz jedoch noch nach über drei Jahren immer wieder schneller, wenn man am Telefon die andere Stimme hört.

Manche Gefühle hören nie auf - brauchen sie auch gar nicht, weil man gelernt hat, mit ihnen so umzugehen, daß es nicht schmerzt.
Seelenleben

Dienstag, 1. Juli 2008

Wann ...

... werden wir eigentlich lernen, daß das Gras auf der anderen Seite nur aus der Entfernung grüner aussieht?
Seelenleben

Freitag, 16. Mai 2008

Eremit

Ganz so extrem ziehe ich mich im Moment nicht zurück, aber ein wenig stimmt es schon: in der letzten Zeit bin ich mir selbst genug - ich selbst kann mich wenigstens nicht enttäuschen.

Ich habe es geschafft, innerhalb von einer Woche drei Freunde zu verlieren, eine wirklich einmalige Leistung.

Neben dem zuletzt beklagten Verlust habe ich vor zwei Wochen mit meinen beiden besten Freundinnen gebrochen: wir waren mit einigen Leuten zusammen weg, um mich vor einem heftig baggernden Kollegen zu retten, habe ich einen Typen angesprochen und bin mit ihm länger ins Gespräch gekommen. Wir flirteten ein wenig herum und eigentlich war er echt nett. Meine (mehr als angeheiterten) Freundinnen jedoch waren der Meinung, er sei nicht gut genug für mich, er würde nur wieder eine weitere Narbe in meinem Herzen hinterlassen und haben ihn richtiggehend vergrault.

Derartige Eingriffe in mein Privatleben sind mir zuwider - als ich sie deshalb ansprach und sagte, daß ich es nicht möchte, daß sie sich so in meine Angelegenheiten einmischen, gab es kein Einsehen von ihnen, ganz im Gegenteil gefielen sie sich in ihrer Selbstgefälligkeit. Ich solle gefälligst endlich mein Leben ändern, daß ich ständig mit irgendwelchen Typen rummachen würde, wäre falsch.

Ich mache ständig mit irgendwelchen Typen rum??? In den knapp drei Jahren, seitdem ich von Mottes Vater getrennt bin, hatte ich intime Beziehung zu dreieinhalb Männern ... ich halte das nicht gerade für übermäßig viel.

Am nächsten Tag, als beide wieder nüchtern waren, versuchte ich noch einmal ein Gespräch - ein Einsehen von ihnen, einen Fehler gemacht zu haben, habe ich jedoch nicht gesehen. Ich hätte akzeptiert, von ihnen beiseite genommen zu werden, so daß sie mir ihre Bedenken hätten mitteilen können. Aber sich aktiv einmischen?

Aus diesem Grunde habe ich mich jetzt so zurück gezogen. Und bin mir im Moment selbst einfach genug ...
Seelenleben

Freitag, 9. Mai 2008

Kurzes Lebenszeichen

Ihr habt kein Glück, es gibt mich noch. Auch wenn es in den letzten Tagen ungewohnt still von meiner Seite war.

Die letzten Wochen waren emotional gewaltig anstrengend und diese Woche hat dem ganzen die Krone aufgesetzt. Ich werde mich noch ein paar Tage durch meine Gedanken durchbeißen müssen, aber sicherlich werde ich sie schon bald in Worte fassen können - erst wenn ich das kann, dann habe ich sie schon so gut wie verarbeitet und durch das Aufschreiben hier im Blog bekommen sie den letzten Feinschliff.

Nur über eines bin ich mir sicher: sollten bei mir einige Herzfasern daneben hängen, ist das sicherlich meine eigene Schuld. Und so schlimm, wie ich dachte, ist es im Nachhinein überraschenderweise eigentlich gar nicht.

Schlimmer ist das Gefühl. von einem Freund enttäuscht worden zu sein. Der sich an mir emotional und körperlich abreagiert hat und sich abwendet, wenn sein Leben wieder geordnete Bahnen annimmt. Und der seine Ohren einklappt, wenn ich einmal Hilfesignale gebe.

Und keine Angst, ich werde hier sicherlich nicht ausflippen, schmutzige Wäsche waschen oder Namen nennen. Deine täglichen Besuche hier im Blog kannst du demnach einstellen. Wenn du dich aus meinem Leben stehlen willst, dann tu es auch richtig!

Oder besser gesagt: das ist ein glatter Rauswurf!
Seelenleben

Montag, 5. Mai 2008

Misery

Manchmal möchte ich das Schicksal an den Schultern packen, schütteln bis seine Augäpfel in den Höhlen rotieren und es anbrüllen: Reicht es jetzt mal?

Doch diese feige Person macht sich immer wieder aus dem Staub, wenn ich Anlauf nehme, um es anzugreifen. Zurück bleibt die kleine, bucklige Gestalt namens Selbstmitleid.

Unfair ...
Seelenleben

Sonntag, 4. Mai 2008

Stehaufmädchen

Das Loch von letzter Woche ist wieder in einige Entfernung gerückt. Ob es daran liegt, daß ich mich an diesem Wochenende so gut abgelenkt habe oder daß ich endlich verinnerlicht habe, daß Vergangenes nicht mehr zu ändern ist, wie oft ich auch darüber nachgrüble, kann ich noch nicht sagen.

Was jedoch bleibt, ist die Sehnsucht nach Nähe, Wärme und Zärtlichkeit.

Eine Freundin fragte mich zuletzt, ob ich denn überhaupt eine neue Beziehung haben wolle ... ich konnte nur antworten, daß ich es ehrlich gesagt gar nicht weiß. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, auf Dauer mit jemandem Pore auf Pore zusammenzuleben, ich brauche Distanz UND Nähe - nur Nähe könnte ich nicht mehr ertragen, ohne erdrückt zu werden.
Seelenleben

Montag, 28. April 2008

Mich zu lieben ...

... scheint furchtbar schwer zu sein. Denn es will niemandem gelingen.

Als Trostpflaster eigne ich mich gut.
Als fickbares Material, das man sich nehmen kann, wenn der Sack platzt und dann wieder wegwirft, wenn der Hunger gestillt ist.

Wie ich mich dabei fühle, ist egal ...

Ich frage mich immer, was ich eigentlich suggeriere, daß man mit mir nur seinen Spaß sucht? Und sich einfach ins Nichts verzieht, wenn es ernst wird.

Manchmal kommt es mir so vor, als sei Glück das, was immer nur die anderen haben.
Seelenleben

So soll es bleiben

Ich warte schon so lange, auf den einen Moment
Ich bin auf der Suche, nach 100 Prozent
Wann ist es endlich richtig, wann macht es einen Sinn
Ich werde es erst wissen, wenn ich angekommen bin.

Ich will sagen: So soll es sein, so kann es bleiben
So hab ich es mir gewünscht, alles passt perfekt zusammen
Weil endlich alles stimmt und mein Herz gefangen nimmt

Wenn es da ist werd' ich feiern, ich weiß da ist noch mehr
Es liegt noch soviel vor mir, ich lauf noch hinterher
Bis jetzt fühl ich nur die Hälfte, von allem was geht
Ich muss noch weiter suchen, weil immer noch was fehlt

Ich will sagen: So soll es sein, so kann es bleiben
So hab ich es mir gewünscht, alles passt perfekt zusammen
Weil endlich alles stimmt und mein Herz gefangen nimmt

Ich weiß nicht wo du bist oder wo du wohnst
Aber eins ist sicher, das es sich lohnt
Ich bete jede Nacht, das ich dich finde

Und du sagst: So soll es sein, so kann es bleiben
So hab ich es mir gewünscht, alles passt perfekt zusammen
Weil endlich alles stimmt: So soll es sein, so kann es bleiben
Genauso ist es gut, alles passt perfekt zusammen
Weil endlich alles in mir ruht

So soll es sein, so kann es bleiben
So hab ich es mir gewünscht, alles passt perfekt zusammen
Weil endlich alles stimmt und mein Herz gefangen nimmt.


Ich + Ich



Keine Bange - ich komm schon wieder so langsam aus dem Loch raus ... aber wie immer muss ich mich da alleine durchkämpfen.

Trotzdem: vielen lieben Dank für Eure Hilfsangebote!!!
Seelenleben

Sonntag, 27. April 2008

K(r)ampf

Glaube nicht, daß ein Ort zu weit entfernt ist - gehe nur los und Du wirst ankommen; denke nicht, es sei zu schwer - tu es einfach!

Tschingis Chan


Ich will keine Völker besiegen oder die Weltherrschaft an mich reißen, darum sollte man denken, der Weg, den ich gehen soll, sei gar nicht so schwer.

Doch innerlich bin ich gerade wieder einmal so zerrissen, daß es mir nicht gelingt, auch nur einen Fuß vor den anderen zu setzen.

Hinzu kommt, daß viele, die ich als gute Freunde betrachtet habe, mich gerade entweder hängen lassen oder mich von ihrer Meinung zu überzeugen versuchen und sich damit unangenehm in mein Leben einzumischen ... und deshalb fühle ich mich gerade verdammt alleine.
Seelenleben

Mein täglicher K(r)ampf

Es gibt im Leben nur eine Sünde, und die ist: den Mut zu verlieren. (Johannes Mario Simmel)

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Chutzpe - 2009.10.27, 21:01

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